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Pensionierung

Rund um die Pension

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Was bedeutet das für mich?

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Beiträge

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Anspruch, Höhe und Dauer

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Splitting

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Plafonierung

Was bedeutet das für mich?

Der Eintritt in die Pension und damit der Beginn eines neuen Lebensabschnittes kann nicht nur privat, sondern auch in sozialversicherungsrechtlichen Belangen diverse Änderungen für Sie und Ihren Ehepartner respektive Ihren eingetragenen Partner mit sich bringen.

Die Rentenvorausberechnung
Wenn Sie wissen möchten, mit welchen Rentenbeträgen Sie bei der Pensionierung, im Falle von Invalidität oder im Falle des Ablebens des Partners voraussichtlich rechnen können, dann lassen Sie sich von der AGRAPI eine Rentenvorausberechnung erstellen. Dazu bitten wir Sie, uns einen Antrag für eine Rentenvorausberechnung auszufüllen und bei uns einzureichen.

Sie können alle fünf Jahre die provisorische Vorausberechnung Ihrer Rente bei der AGRAPI beantragen. Bei besonderen Gründen, wie Trennung, Scheidung, Heirat, Geburt eines Kindes, Stellenverlust, Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit, kann auch vorher eine kostenlose Berechnung erstellt werden.

Sind Sie verheiratet oder leben in einer eingetragenen Partnerschaft? Füllen Sie je einen Antrag pro Person aus. Denn die Rentenbeträge ändern sich, sobald beide Partner eine Rente beziehen.

Die verbindliche Rentenberechnung kann allerdings erst im Versicherungsfall wie Alter, Invalidität oder Todesfall vorgenommen werden.

Nach einer Scheidung kommt es zu einer Einkommensteilung (Splitting) zwischen den ehemaligen Partnern. Ist diese noch nicht vollzogen, wird diese von der AGRAPI eingeleitet. Erst dann kann die Rentenvorausberechnung erfolgen.

Die Altersrente
Der Anspruch auf eine Altersrente entsteht für Frauen am ersten Tag des Monats, welcher dem 64. bzw. 65. Geburtstag bei Männern folgt. Die Rente kann 1 oder 2 Jahre vorbezogen oder mindestens 1 maximal 5 Jahre aufgeschoben werden. Beziehen Sie Ihre Altersrente vor, erhalten Sie für die Dauer des gesamten Rentenbezugs eine gekürzte Altersrente. Schieben Sie Ihre Altersrente auf, erhalten Sie für die Dauer des gesamten Rentenbezugs eine erhöhte Altersrente.

Während der Dauer der vorzeitigen Pensionierung oder des Vorbezugs der Altersrente gelten Versicherte als Nichterwerbstätige. Ehepartner können sich unabhängig voneinander für einen Vorbezug oder für einen Aufschub der Altersrente entscheiden.

Die Auszahlungstermine der AHV-Renten finden Sie hier.

Der Rentenvorbezug
Sie sollten die Anmeldung für den Vorbezug der Altersrente etwa drei bis vier Monate vor Erreichen des Altersjahrs, ab welchem Sie den Vorbezug wünschen, einreichen. Die Anmeldung muss spätestens am letzten Tag des Monats, in welchem Sie das entsprechende Altersjahr vollenden, eingereicht sein.

Der Rentenaufschub
Falls Sie die Rente aufschieben möchten, ist eine so genannte Aufschubserklärung nötig, in der Sie die entsprechende Rubrik im Anmeldeformular für die Altersrente ankreuzen. Sie müssen dazu den Aufschub spätestens nach einem Jahr seit Erreichen des ordentlichen Rentenalters geltend machen. Die AGRAPI bestätigt Ihnen den Empfang dieser Aufschubserklärung.

Wichtig:
Melden Sie sich erst nach dieser Frist an oder haben Sie im Anmeldeformular die Aufschubserklärung nicht angekreuzt, wird die Altersrente nach den allgemeinen Bestimmungen, also ohne Zuschlag, festgesetzt und ausbezahlt.

Hinweise und Tipps
Für alle Versicherten ist zu beachten, dass die Altersrente nur dann ausbezahlt wird, wenn Sie sich für die Leistung frühzeitig persönlich, mittels Anmeldung für die Altersrente, anmelden und Ihre Personalien belegen. Reichen Sie deshalb Ihre Anmeldung drei bis vier Monate vor Erreichen des Rentenalters ein, um sicherzustellen, dass Ihre Rentenzahlungen bei Eintritt ins Rentenalter unverzögert erfolgen können.

Wird ein Rentenvorbezug erst später angemeldet, kann der Rentenvorbezug erst mit Wirkung ab dem nächstfolgenden Geburtstag geltend gemacht werden. Eine rückwirkende Anmeldung ist ausgeschlossen.

Wir empfehlen Geschiedenen und ehemaligen Partnern aus aufgelösten eingetragenen Partnerschaften, die Durchführung des Splittings möglichst bald nach der Scheidung bzw. Auflösung bei der AGRAPI zu beantragen.

Melden Sie ihrem Arbeitgeber oder der AGRAPI den Tod eines Partners möglichst zeitnah. Nutzen Sie dazu das entsprechende Formular «Antrag auf Hinterlassenenrente» und senden Sie dieses ausgefüllt der AGRAPI. Haben Sie Fragen, dann rufen Sie uns direkt an.

Weitere Informationen
In den grauen Feldern stehen Ihnen jeweils zu jedem Thema sämtliche relevanten Informationen in Form von Merkblättern als Download zur Verfügung. Dort finden Sie detaillierte Informationen mit anschaulichen Beispielen und Tabellen.

Für weitere Fragen, Erläuterungen und persönliche Informationen stehen Ihnen unsere Fachkräfte bei der AGRAPI gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch zu den üblichen Bürozeiten. Sie können uns auch eine Nachricht via Voicemail oder E-Mail hinterlassen.

Beiträge

Erwerbstätige

Waren Sie erwerbstätig, entfällt Ihre Beitragspflicht bei Erreichen des ordentlichen Rentenalters grundsätzlich. Der Beitrag an die ALV entfällt mit dem Erreichen des ordentlichen Rentenalters gänzlich.

Freibetrag

Bleiben Sie jedoch auch nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters erwerbstätig, so müssen Sie weiterhin Beiträge an die AHV bezahlen.

Allerdings profitieren Sie von einem sogenannten Freibetrag, auf welchem Sie keine Beiträge entrichten müssen.

Wenn Sie Ihre Altersrente vorbeziehen, bleiben Sie bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters beitragspflichtig, Diese Beiträge werden nicht mehr für die Rentenberechnung berücksichtigt.

Haben Sie bis zum Erreichen Ihres ordentlichen Rentenalters die Beiträge Ihres Ehegatten mitbezahlt, hat dieser sein ordentliches Rentenalter jedoch noch nicht erreicht, muss er ab dem Zeitpunkt Ihrer Pensionierung die Beitragspflicht vollumfänglich selbst erfüllen.

Nichterwerbstätige

Die Beiträge der Nichterwerbstätigen werden aufgrund des Vermögens und des mit 20 multiplizierten jährlichen Renteneinkommens festgesetzt. Nicht zum Renteneinkommen gehören Leistungen der eidg. IV sowie Ergänzungsleistungen. Bei verheirateten Personen ist unabhängig vom Güterstand das Vermögen und Renteneinkommen beider Ehegatten zu berücksichtigen, das Resultat jedoch durch 2 zu teilen. Unter dem entsprechenden nachstehenden Link können Nichterwerbstätige ihre provisorischen Beiträge berechnen.

Beitragsberechnung Nichterwerbstätige

Weitere Informationen
In den grauen Feldern stehen Ihnen jeweils zu jedem Thema sämtliche relevanten Informationen in Form von Merkblättern als Download zur Verfügung. Dort finden Sie detaillierte Informationen mit anschaulichen Beispielen und Tabellen.

Für weitere Fragen, Erläuterungen und persönliche Informationen stehen Ihnen unsere Fachkräfte bei der AGRAPI gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch zu den üblichen Bürozeiten. Sie können uns auch eine Nachricht via Voicemail oder E-Mail hinterlassen.

Anspruch, Höhe und Dauer

Altersrente

Anspruch auf eine Altersrente haben Versicherte, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben. Dieses liegt

  • bei Frauen bei 64 Jahren
  • bei Männer bei 65 Jahren Der Anspruch auf eine Altersrente entsteht am ersten Tag des Monats, welcher dem 64. bzw. 65. Geburtstag folgt.

Für die genauen Beträge konsultieren Sie bitte das Merkblatt 3.01.

Kinderrente

Wenn Sie IV- oder altersrentenberechtigt sind, haben Sie zusätzlich zur Invaliden- bzw. Altersrente grundsätzlich Anspruch auf eine Kinderrente für jedes Kind,

  • bis dieses das 18. Altersjahr beendet hat, oder
  • bis dieses seine Ausbildung abgeschlossen hat, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr.

Der Anspruch auf Kinderrente gilt auch für Pflegekinder, die unentgeltlich aufgenommen wurden. Keine Kinderrente wird für Pflegekinder ausgerichtet, die erst nach der Entstehung des Anspruchs auf eine Invaliden- bzw. Altersrente in Pflege genommen wurden. Eine Ausnahme bilden die Kinder des Ehegatten.

Hinweis: Während des Vorbezugs der Altersrente besteht kein Anspruch auf eine Kinderrente. Durch den Rentenaufschub wird auch der Bezug der Kinderrente aufgeschoben.

Vorbezug der Altersrente

Wer im Rahmen des flexiblen Rentenalters seine Altersrente ein oder zwei ganze Jahre vor dem ordentlichen Rentenalter bezieht, erhält für die Dauer des gesamten Rentenbezugs eine gekürzte Rente. Der Vorbezug einzelner Monate ist nicht möglich. Während der Vorbezugsdauer besteht kein Anspruch auf Kinderrenten.

Aufschub der Altersente

Wer hingegen die Rente um ein bis maximal fünf Jahre aufschiebt, erhält für die Dauer des gesamten Rentenbezugs eine erhöhte Rente.

Hinweis: Sie können die Altersrente nicht aufschieben, wenn

  • Sie bisher eine Invalidenrente bezogen haben,
  • Ihnen eine Hilflosenentschädigung gewährt wird.

Weitere Informationen
In den grauen Feldern stehen Ihnen jeweils zu jedem Thema sämtliche relevanten Informationen in Form von Merkblättern als Download zur Verfügung. Dort finden Sie detaillierte Informationen mit anschaulichen Beispielen und Tabellen.

Für weitere Fragen, Erläuterungen und persönliche Informationen stehen Ihnen unsere Fachkräfte bei der AGRAPI gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch zu den üblichen Bürozeiten. Sie können uns auch eine Nachricht via Voicemail oder E-Mail hinterlassen.

Splitting

Leben Sie in einer Ehe oder haben Sie in einer Ehe gelebt, werden die während der Kalenderjahre der gemeinsamen Ehe erzielten Einkommen hälftig geteilt (sogenanntes Splitting). Das Splitting, also die definitive Zuweisung des Durchschnittseinkommens an jeden Ehegatten, erfolgt, sobald beide Ehegatten Anspruch auf eine Alters- oder Invalidenrente haben.

Die Einkommensteilung wird nur vorgenommen, wenn

  • beide Ehegatten Anspruch auf eine Alters- oder Invalidenrente haben, oder
  • die Ehe aufgelöst wird durch Scheidung oder Ungültigerklä-rung, oder
  • ein Ehegatte stirbt und der andere bereits eine Rente der Alters- oder Invalidenversicherung bezieht.

Sie können mit dem Formular «Anmeldung für die Durchführung der Einkommensteilung im Scheidungsfall» das Splitting durch die AGRAPI durchführen lassen. Das Splitting wird spätestens mit der Anmeldung einer Leistung vorgenommen.

Weitere Informationen
In den grauen Feldern stehen Ihnen jeweils zu jedem Thema sämtliche relevanten Informationen in Form von Merkblättern als Download zur Verfügung. Dort finden Sie detaillierte Informationen mit anschaulichen Beispielen und Tabellen.

Für weitere Fragen, Erläuterungen und persönliche Informationen stehen Ihnen unsere Fachkräfte bei der AGRAPI gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch zu den üblichen Bürozeiten. Sie können uns auch eine Nachricht via Voicemail oder E-Mail hinterlassen.

Plafonierung

Leben Sie in einer Ehe und haben Sie und Ihr Ehegatte Anspruch auf eine Rente, so kann es sein, dass Ihre Rente gekürzt (sogenannt plafoniert) wird. Eine Plafonierung wird grundsätzlich dann vorgenommen, wenn

  • die Summe der Alters- oder Invalidenrenten von Ihnen und Ihrem Ehegatten 150% des für Sie massgebenden Höchstbetrags der Alters- oder Invalidenrente übersteigt.
  • die Summe der Kinderrenten von Ihnen und Ihrem Ehegatten 60% der für Sie massgebenden Höchstbetrags der Altersrente übersteigt.

So erfolgt die Prüfung des Plafonds beispielsweise vor dem Aufschubszuschlag oder der Vorbezugskürzung bei Altersrenten.

Die Alters- und IV-Renten werden grundsätzlich mit dem Monat, in welchem auch der zweite Ehegatte den Rentenanspruch für eine Alters- oder Invalidenrente bzw. Kinderrente erwirbt, plafoniert. Die Plafonierung entfällt grundsätzlich zum Zeitpunkt der Scheidung oder gerichtlichen Trennung der Ehegatten, des Todes eines Ehegatten oder des Wegfalls der Invalidität.

Falls Sie weitere Fragen zum Thema Plafonierung haben, sind wir selbstverständlich auch via Kontaktformular oder Telefon für Sie erreichbar.

Weitere Informationen
In den grauen Feldern stehen Ihnen jeweils zu jedem Thema sämtliche relevanten Informationen in Form von Merkblättern als Download zur Verfügung. Dort finden Sie detaillierte Informationen mit anschaulichen Beispielen und Tabellen.

Für weitere Fragen, Erläuterungen und persönliche Informationen stehen Ihnen unsere Fachkräfte bei der AGRAPI gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch zu den üblichen Bürozeiten. Sie können uns auch eine Nachricht via Voicemail oder E-Mail hinterlassen.