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Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)

Existenzsicherung im Alter oder im Todesfall

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Grundsätzliches

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Altersrente

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Hinterlassenenrente

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Hilflosenentschädigung

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Ergänzungsleistungen

Grundsätzliches

Die AHV deckt im Alter oder Todesfall den ausfallenden oder zurückgehenden Arbeitsverdienst zumindest teilweise mit den Alters- und Hinterlassenenrenten sowie den Hilflosenentschädigungen. Zudem erbringt die AHV weitere Leistungen wie Beiträge an Hilfsmittel (z.B. Hörgeräte).

Die Finanzierung der AHV erfolgt unter anderem über die obligatorischen Beiträge der Versicherten und der Arbeitgeberinnen.

Die AHV-Leistungen werden monatlich ausbezahlt. Die Auszahlungstermine der AGRAPI entnehmen Sie bitte dem Dokument «Auszahlungstermine der AHV-Leistungen».

Altersrente

Die Altersrente soll den ausfallenden Arbeitsverdienst während des Ruhestands ausgleichen.

Anspruch

Mit dem ersten Tag des Monats, welcher der Erreichung des ordentlichen Rentenalters folgt, entsteht grundsätzlich der Anspruch auf Altersrente. Für Frauen liegt das ordentliche Rentenalter bei 64 Jahren, bei Männern bei 65 Jahren. Mit dem Entstehen des Anspruchs auf Altersrente entsteht unter Umständen auch der Anspruch auf Kinderrente. Weitere Informationen können Sie dem Merkblatt 3.01 «Altersrenten und Hilflosenentschädigungen der AHV» weiter unten entnehmen.

Höhe

Die Höhe der Altersrente hängt einerseits von den «anrechenbaren Beitragsjahren» und andererseits vom «massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen» ab. Die Höhe der Renten wird definitiv bei Eintritt des Rentenjahres berechnet. Falls eine Vorausberechnung der Rente gewünscht ist, kann das weiter unten verlinkte Antragsformular ausgefüllt und an diejenige Ausgleichskasse gesendet werden, an welche die Antragstellenden die AHV/IV/EO-Beiträge bezahlen. Zu beachten ist, dass die Vorausberechnung zutreffender ausfällt, je näher das Rentenalter rückt. Für Ehepaare oder eingetragene Partnerschaften empfiehlt es sich, pro Person ein Antragsformular auszufüllen und gemeinsam einzureichen. Weitere Informationen über die Rentenvorausberechnungen können Sie dem Merkblatt 3.06 «Rentenvorausberechnung» weiter unten entnehmen.

Flexibles Rentenalter

Die Versicherten können die Rente um 1 oder 2 ganze Jahre vorbeziehen oder um 1 bis höchstens 5 ganze Jahre aufschieben. Der Vorbezug führt zu einer lebenslangen Kürzung ihrer Rente, während der Aufschub zu einer lebenslangen Erhöhung der Rente führt. Die Personen sollen damit gleichgestellt werden, wie wenn sie die Altersrente mit Erreichen des ordentlichen Rentenalters beziehen würden. Für weitere Informationen konsultieren Sie bitte das Merkblatt 3.04 «Flexibler Rentenbezug» weiter unten.

Hinweis: Der Aufschub muss bis spätestens ein Jahr nach dem Erreichen des ordentlichen Rentenalters mittels des Anmeldeformulars für eine Altersrente geltend gemacht werden. Während des Aufschubs kann die Rente dann nach freier Wahl sofort abgerufen werden.

Geltendmachung

Der Link auf das Anmeldeformular für den Bezug der Altersrente kann weiter unten entnommen werden. Die Anspruchsberechtigten füllen das Formular aus und senden es an diejenige Ausgleichskasse, welcher sie vor dem Eintritt des Rentenfalles ihre Beiträge bezahlt haben. Die Arbeitgeberin der Anspruchsberechtigten kann Auskunft über die Adresse der zuständigen Ausgleichskasse geben. Die Anmeldung sollte 3 bis 4 Monate vor dem Erreichen des Rentenalters erfolgen, damit sichergestellt werden kann, dass die Rentenzahlungen unverzögert erfolgen können.

Weitere Infos

Falls Sie weitere Fragen zur Altersrente haben, zum Beispiel was das Wort Plafonierung bedeutet, konsultieren Sie bitte die Merkblätter. Bei Unklarheiten sind wir selbstverständlich auch per E-Mail oder telefonisch für Sie erreichbar.

Hinterlassenenrente

Hinterlassenenrenten sollen beim Tod eines Ehegatten oder eines Elternteils verhindern, dass die Hinterlassenen (Ehegatte, Kinder) in finanzielle Not geraten.

Anspruch

Witwen, Witwer oder eingetragene Partner und Waisen haben grundsätzlich Anspruch auf Hinterlassenenrenten, wenn sie die Voraussetzungen gemäss dem Merkblatt 3.03 «Hinterlassenenrenten der AHV» weiter unten erfüllen. Der Anspruch entsteht am ersten Tag des dem Tode des (geschiedenen) Ehegatten, des eingetragenen Partners oder des Elternteils folgenden Monats.

Höhe

Die Höhe der Hinterlassenenrente wird wie die Altersrente berechnet. Sie hängt einerseits von den anrechenbaren Beitragsjahren und andererseits vom massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen ab. Massgebend sind jedoch nur die versicherten Einkommen der verstorbenen Person.

Geltendmachung

Der Link auf das Anmeldeformular für den Bezug der Hinterlassenenrente kann weiter unten entnommen werden. Die Anspruchsberechtigten füllen das Formular aus und senden es an die Ausgleichkasse, bei welcher die verstorbene Person zuletzt AHV-Beiträge bezahlt bzw. welche die Altersrentenzahlung geleistet hat. Die Anmeldung sollte als rasch als möglich erfolgen, um eine unverzügliche Abwicklung gewährleisten zu können.

Weitere Infos

Falls Sie weitere Fragen zur Hinterlassenenrente haben, zum Beispiel was geschieht, wenn die Hinterlassenenrente mit anderen Sozialversicherungsleistungen zusammenfällt, konsultieren Sie bitte das Merkblatt. Bei Unklarheiten sind wir selbstverständlich auch per E-Mail oder telefonisch für Sie erreichbar.

Hilflosenentschädigung

Die Hilflosenentschädigung bezweckt, die gesundheitsbedingten Mehrkosten bei Hilflosigkeit wie Pflege, Transport, Hilfsmittel und dergleichen abzudecken.

Anspruch

Versicherte, in der Schweiz wohnhafte Personen, die eine Altersrente beziehen, haben grundsätzlich Anspruch auf Hilflosenentschädigung, wenn sie für alltägliche Lebensverrichtungen (Ankleiden, Körperpflege, Essen, usw.) dauernd auf die Hilfe Dritter angewiesen sind, der dauernden Pflege oder persönlichen Überwachung bedürfen.

Höhe

Die Höhe der Hilflosenentschädigung ist vom Grad der Hilflosigkeit abhängig. Je nach Grad (leicht, mittel, schwer) wird eine fixe Entschädigung ausgerichtet. Für weitere Information beachten Sie bitte das Merkblatt 3.01 «Altersrenten und Hilflosenentschädigungen der AHV» weiter unten.

Geltendmachung

Der Link auf das Anmeldeformular für den Bezug der Hilflosenentschädigung der AHV kann weiter unten entnommen werden. Die Anspruchsberechtigten füllen das Formular aus und senden es an die IV-Stelle ihres Wohnkantons. Die Adressen finden Sie weiter unten unter «Kontakte IV-Stelle»

Weitere Infos

Falls Sie weitere Fragen zur Hilflosenentschädigung haben, zum Beispiel was geschieht, wenn die Hilflosenentschädigung mit anderen Sozialversicherungsleistungen zusammenfällt, konsultieren Sie bitte das Merkblatt.

Für Fragen bezüglich Prüfung, Zusprache und Revision der Hilflosenentschädigung melden Sie sich bitte bei der zuständigen IV-Stelle Ihres Wohnsitzkantons. Die Adressen finden Sie weiter unten unter «Kontakte IV-Stellen». Bei Unklarheiten über die Höhe der Hilflosenentschädigung sind wir selbstverständlich per E-Mail oder telefonisch für Sie erreichbar.

Hilfsmittel

Hilfsmittel wie Hörgeräte, Rollstühle und Lupenbrillen können den Umgang mit den sich im Alter ergebenden körperliche Einschränkungen oder Funktionsausfällen erleichtern. Hilfsmittel bzw. die Kostenübernahme für Hilfsmittel werden in verschiedenen Sozialversicherungszweigen angeboten.

Anspruch

Versicherte, in der Schweiz wohnhafte Personen, die eine Altersrente beziehen, haben grundsätzlich Anspruch auf Hilfsmittel, wenn sie eine ärztlich festgestellte körperliche Einschränkung oder ein ärztlich festgestellten körperlichen Funktionsausfall erleiden.

Höhe

Die AHV übernimmt unabhängig vom Einkommen oder Vermögen der versicherten Person einen Fixbetrag für bestimmte Hilfsmittel. Mehr Informationen erhalten Sie im Merkblatt 3.02 «Hilfsmittel der AHV» weiter unten.

Geltendmachung

Der Link auf das Anmeldeformular für den Bezug der Hilfsmittel der AHV kann weiter unten entnommen werden. Die Anspruchsberechtigten füllen das Formular aus und senden es an die IV-Stelle des Wohnsitzkantons. Die Adressen der IV-Stellen finden Sie weiter unten unter «Kontakte IV-Stelle».

Weitere Infos

Falls Sie weitere Fragen zu den Hilfsmitteln haben, zum Beispiel welche Hilfsmittel vergütet werden, konsultieren Sie bitte die Merkblätter. Bei Unklarheiten kontaktieren Sie bitte die zuständige IV-Stelle.

Ergänzungsleistungen

Ergänzungsleistungen sollen das Existenzminimum sichern, soweit die anderen Leistungen der Sozialversicherungen nicht ausreichen. Aus diesem Grund sind die Ergänzungsleistungen – im Gegensatz zu den meisten übrigen Sozialversicherungsleistungen – bedarfsabhängig.

Anspruch

Versicherte, in der Schweiz wohnhafte Personen, die eine Altersrente beziehen, haben grundsätzlich Anspruch auf Ergänzungsleistungen zur AHV bzw. IV, wenn das Einkommen nicht die minimalen Lebenskosten deckt.

Höhe

Die Höhe der Leistung soll die Differenz zwischen anerkannten Ausgaben und anerkannten Einnahmen betragen, falls erstere höher sind. Weitere nützliche Informationen sowie Berechnungsbeispiele entnehmen Sie bitte weiter unten dem Merkblatt 5.01 «Ergänzungsleistungen zur AHV und IV» und dem Merkblatt 5.02 «Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen der AHV und IV».

Geltendmachung

Das Anmeldeformular kann bei der EL-Stelle des Wohnsitzkantons bezogen werden, wo es sodann eingereicht werden muss. Die Adressen entnehmen Sie weiter unten unter «Kontakte EL-Stellen». Zudem können Sie bei Ihrer Wohngemeinde Informationen und Hilfe zum Ausfüllen des Anmeldeformulars einholen.

Weitere Infos

Falls Sie weitere Fragen zu den Ergänzungsleistungen haben, zum Beispiel ob Sie bei Bezug von Ergänzungsleistungen die Radio- und TV-Abgaben weiterhin entrichten müssen, konsultieren Sie bitte die Merkblätter. Bei Unklarheiten sind wir selbstverständlich auch per E-Mail oder telefonisch für Sie erreichbar.

Formulare zum Thema Ergänzungsleistungen

Sammlung sämtlicher Formulare der AHV/IV-Stelle